Welche Spezialisierung kommt für dich in Frage.?

20.03.2017

Ein Maler und Lackierer hat ein weitaus breiteres Arbeitsspektrum als viele denken. Maler und Lackierer behandeln und schützen Oberflächen, sorgen für eine optimale Wärmedämmung an Gebäuden und sind für hochwertige Innenraumgestaltungen zuständig. Auch in der Denkmalpflege ist ihr Können gefragt. So verlangen marmorieren, Holzfasermalerei oder Schablonieren ein hohes Maß an künstlerischen Fertigkeiten. In der fortgeschrittenen Ausbildung (ab dem 3. Lehrjahr) entscheidet man sich für einen der folgenden Schwerpunkt:

Bauten- und Korrosionsschutz

Gestaltung und Instandhaltung

Kirchenmalerei und Denkmalpflege

Die Ausbildung zum Maler und Lackierer dauert drei Jahre und bietet darüber hinaus aber viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Ist die Gesellenprüfung geschafft, kann der Weg über die Meisterprüfung in die Selbständigkeit führen – oder auf eine weiterführende Schule. Absolventen der Fachhochschulen mit der Fachrichtung Farbe beispielsweise steuern manchmal sogar eine Karriere im Management an. Auch bemerkenswert ist es, dass in den letzten Jahren immer mehr Frauen unter den Berufsanfängern im Maler- und Lackiererhandwerk sind, die überdurchschnittlich gut in Prüfungen und Leistungswettbewerben abschneiden. Wer sich dafür interessiert, sollte handwerkliches Geschick, Farbempfinden und Freude an kreativer Arbeit im Team mitbringen. Ausführliche Informationen zur Aus- und Weiterbildung geben die Landesinnungsverbände und wir stehen euch auch jeder Zeit und bei allen Fragen zur Verfügung. Foto: Andreas Buck




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